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Stoma-Welt.de verpasst im Wettbewerb um den Aspirin-Sozialpreis den Sprung unter die ersten Drei nur knapp

15. Mai 2012 · Autor: CL · Druckversion Druckversion

Von 107 sozialen Projekten von der Jury unter die besten Zehn nominiert zu werden war für den Selbsthilfeverein Stoma-Welt e.V. bereits ein großer Erfolg. Und die Spannung stieg je näher der Termin der Preisverleihung des Aspirin-Sozialpreis rückte. Leider ging das Selbsthilfeprojekt Stoma-Welt.de am Ende leer aus.

Abbildung: die Moderatoren des Stoma-Forums vertraten die Stoma-Welt bei der Preisverleihung in Berlin
Die Moderatoren des Stoma-Forums
nach der Preisverleihung in Berlin

Mit der Preisverleihung gingen sechs spannende Monate zu Ende, an deren Anfang eine umfangreiche schriftliche Bewerbung stand. Nach der Aufnahme in den Wettbewerb für vorbildliche und innovative Sozialprojekte im Gesundheitsbereich stellten sich alle 107 Teilnehmer zuerst einem Publikumsvoting an dem 14.000 Bürger teilnahmen. Gleichzeitig zog der Gewinner des Votings ins Finale ein, neun weitere Finalisten wurden von der Fachjury nominiert und zur Präsentation ihrer Projekte nach Frankfurt am Main eingeladen.

Viel Aufwand für die meist ehrenamtlichen Mitarbeiter der sozialen Projekte, aber der Einsatz hat sich gelohnt. Insgesamt wurden 35.000 Euro Preisgeld an die Gewinner verteilt. Drei der Preisträger kommen aus Berlin, einer aus Heidelberg. Für Stoma-Welt.de war bereits die Nominierung in das Finale des Wettbewerbs der Bayer-Stiftung eine große Anerkennung des langjährigen sozialen Engagements und brachte das Tabuthema Stoma ein Stück weit in die Öffentlichkeit.

In Zukunft werden soziale Initiativen im Gesundheitsbereich eine noch wichtigere Rolle einnehmen als heute, wie Prof. Dr. Holger Pfaff in seinem Impulsvortrag heraus stellte. Bedingt durch die zunehmende Ökonomisierung unserer Gesundheitsversorgung entstehen systematischen Versorgungslücken, von denen besonders Minderheiten wie Menschen mit seltenen Erkrankungen oder Behinderungen betroffen sind. Die Hoffnung ist, das die gemeinnützig und ehrenamtlich Tätigen diese Versorgungslücken schließen. Dies geschieht allerdings nicht ohne gezielte Unterstützung und Förderung.

Besonders gefreut hat uns die Unterstützung durch die Community des Stoma-Forums vor Ort in Berlin. Zur Preisverleihung wurden die beiden Moderatoren von einigen Forumsmitgliedern begleitet und im Anschluss traf man sich in Berlin-Mitte zu einem kleinen Forumstreffen. Und auch im Forum selbst fieberten einige mit. Danke für eure Unterstützung :)

Kategorie: Selbsthilfe, Veranstaltungen

Extra Schutz und sanfte Pflege für die Haut

07. Mai 2012
Werbung: Sie lesen einen Beitrag des Unternehmens
Neue Coloplast Pflegeschutz-Serie Brava™

Stomaumgebende Haut ist besonders anspruchsvoll. Mit Brava™ bietet Coloplast jetzt eine umfangreiche und hochqualitative Pflegeschutz-Serie an. Stomaträger können nun aus dem vielseitigen Sortiment genau die Produkte auswählen, die ihre individuellen Bedürfnisse am besten erfüllen.

Abbildung: Coloplast Brava modellierbarer Ring
Der Brava Modellierbare Hautschutzring ist
äußerst beständig, lässt sich sehr gut
modellieren und dichtet dieVersorgung sicher ab.

Der Kontakt mit Ausscheidungen, mechanische Reizungen durch Beutelwechsel oder stark nässende Haut können die stomaumgebende Haut stark beanspruchen. Die Pflegeschutz-Serie Brava macht es leicht, Leckagen (Undichtigkeiten) zu vermindern, die stomaumgebende Haut sicher vor Hautirritationen zu schützen sowie optimal zu pflegen.

Sie umfasst Produkte zur Verminderung von Leckagen wie den neuen Brava Modellierbaren Hautschutzring, die Brava Modellierstreifen, den neuen Brava Elastischen Fixierstreifen, zwei verschiedene Brava Gürtel sowie Produkte zum Schutz und der Pflege der Haut. Hierzu gehören der Brava Pflasterentferner, der Brava Hautschutz, die Brava Schutzcreme, die Brava Hautschutzplatten und das neue Brava Hydrokolloid-Puder.

Alle Produkte sind sehr hautfreundlich, enthalten keinen Alkohol und sind einfach anzuwenden. Zur besseren Orientierung wurden alle Zubehörprodukte einheitlich unter dem Markennamen Brava zusammengefasst und mit einem neuen, anwenderfreundlicheren Design versehen. Auf vielen Produktverpackungen sind jetzt z.B. bebilderte Gebrauchsanweisungen angebracht.

Ausgewählte Produkte aus der Brava™ Pflegeschutz-Serie:

Neu: Brava™ Modellierbarer Hautschutzring

Abbildung: Coloplast Brava Fixierstreifen
Der Brava Elastische
Fixierstreifen hält die
Stomaversorgung sicher an
ihrem Platz

Der Brava Modellierbare Hautschutzring hat jetzt eine neue Zusammensetzung und ist dadurch äußerst beständig. Er löst sich bei Kontakt mit Ausscheidungen nicht auf, lässt sich sehr gut modellieren und dichtet dadurch die Versorgung zuverlässig ab. So kann sich der Stomaträger ganz sicher fühlen und braucht keine Angst vor einem ungeplanten Beutelwechsel zu haben.

Neu: Brava™ Elastischer Fixierstreifen
Der neue Brava Elastische Fixierstreifen hält die Stomaversorgung sicher an ihrem Platz und gewährt gleichzeitig viel Bewegungsfreiheit, da er den Körperbewegungen folgt. Das hautfreundliche Material nimmt viel Feuchtigkeit auf und sorgt so dafür, dass die Haut gesund bleibt.

Neu: Brava™ Hydrokolloid-Puder
Wenn die Haut um das Stoma herum nässt, gibt es mit dem Brava Hydrokolloid-Puder jetzt eine Möglichkeit, dies effektiv zu behandeln. Das Hydrokolloid-Puder nimmt Feuchtigkeit von der stomaumgebenden Haut auf und hält sie trocken. Damit wird Hautirritationen wirksam vorgebeugt und der Hautzustand verbessert.

Brava™ Pflasterentferner
Den Pflasterentferner gibt es als Spray sowie in praktischen Tüchern. Die Versorgung und Kleberückstände werden sanft und schonend entfernt und die Haut dadurch entlastet. Der Pflasterentferner brennt nicht auf der Haut und trocknet in Sekunden, so dass die nachfolgende Versorgung sofort sicher haftet.

Brava™ Hautschutz

Abbildung: Coloplast Brava Hautschutz Spray
Der Hautschutz bildet einen
sanften Schutzfilm auf der Haut.

Der Brava Hautschutz – auch als Spray und in Tüchern verfügbar – bildet einen sanften Schutzfilm auf der Haut, der diese vor Stomaausscheidungen und Haftmaterial schützt. Beim Entfernen der Versorgung wird der Film komplett mit abgelöst, so dass sich keine übereinanderliegenden Schichten bilden.

Brava™ Schutzcreme
Die Schutzcreme – jetzt mit neuer Zusammensetzung – hilft bei trockener, irritierter oder wunder Haut. Sie bildet eine schützende Schicht, spendet Feuchtigkeit und ist sehr hautfreundlich. Die nachfolgende Versorgung haftet problemlos.

Brava™ Hautschutzplatte
Die Hautschutzplatten sind besonders hautfreundlich. Sie dienen zum zusätzlichen Abdecken der stomaumgebenden Haut und zeichnen sich dadurch aus, dass sie viel Feuchtigkeit aufnehmen können. Zusätzlich schützen sie vor Irritationen oder unterstützen die Heilung bereits irritierter Hautstellen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.brava.coloplast.de.

Kategorie: Hersteller & HomeCare, Neues von unseren Sponsoren

Buchvorstellung: Diagnose Krebs – Einmal Hölle und zurück

27. April 2012 · Autor: CL · Druckversion Druckversion
Eine Biografie

Heike Wille ist 43 Jahre alt als sie die Diagnose Appendix-CA, Blinddarm-Krebs, erhält. Es folgen Operationen, Chemotherapien und ein künstlicher Darmausgang. In ihrem Buch berichtet Sie über ihren Kampf gegen den Krebs und die Folgen der Erkrankung. Sie schreibt um das erlebte zu verarbeiten. Sie schreibt um anderen Mut zu machen, den Kampf aufzunehmen, auch wenn es schwer ist.

Abbildung: Cover der Biografie Diagnose Krebs von Heike Wille

Erst zwei Jahre zuvor verlor sie ihre beste Freundin an den Krebs und jetzt trifft es sie selbst. Heike nimmt den Kampf auf, aber ein Erfolg stellt sich zunächst nicht ein. Die Chemotherapie zeigt keine Wirkung. Der Krebs hatte sich bereits so stark in ihrem Körper verteilt, das der ursprüngliche Tumor nicht mehr zu finden war.

Heike konzentriert sich in dieser Zeit ganz auf sich und meidet den Kontakt zu Mitpatienten. Unterstützung und Halt findet sie vor allem in ihrer Familie und bei ihrem Ehemann, aber auch bei Psychonkologen. Dennoch hat sie Angst, das Jahresende nicht mehr zu erleben.

Die Wende bringt eine radikale Operation. Ein Großteil ihrer vom Krebs befallenen Organe werden entfernt, darunter auch der gesamte Dickdarm. Nach der anschließend durchgeführten Bauch-Chemo wacht sie mit einem Ileostoma auf, in ihrer Vorstellung das schrecklichste was ihr passieren konnte. Sie ist am Boden zerstört, aber sie gibt sich nicht auf.

Für Heike ist die Versorgung des “Scheiß-Teils” eine Sache für die Pflegekräfte. Sie empfindet Abscheu für alles, was mit dem Stoma zu tun hat. Erst zu Hause und nachdem die Krankenkasse eine weitere Stomaversorgung durch den Pflegedienst nicht mehr zahlt, setzt sie sich damit auseinander.

Nach einigen Fehlschlägen findet sie einen einfühlsamen Stomatherapeuten, mit dessen Hilfe sie sich langsam mit der Selbstversorgung anfreundet. In dieser Zeit nimmt sie auch zum ersten Mal Kontakt mit einer Selbsthilfegruppe der ILCO auf. Heute trifft sie sich regelmäßig mit anderen Stomaträgern und steht zu ihrem Stoma.

In ihrem Buch beschreibt die Osnabrückerin wie der Krebs ihren Körper und ihr Leben verändert, aber auch wie es immer wieder voran geht. Sie erzählt von den Höhen und Tiefen im Leben mit ihrem Stoma, Situationen die viele Stomaträger so oder ähnlich ebenfalls erleben. Heikes ganz persönliches Fazit am Ende ihres Erfahrungsberichts:

“Bis heute kann ich sagen, dass es sich lohnt zu kämpfen, egal wie schwer es einem fällt. Das Leben ist es wert!”

 
Diagnose Krebs. Einmal Hölle und zurück
von Heike Wille
erschienen im April 2012 im Acabus-Verlag
ISBN-10: 3862821234
ISBN-13: 978-3862821235
Preis: 11,90 Euro

Kategorie: Erfahrungsberichte

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