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ARCHIV

PATIENTEN KONGRESS Dresden

19. Juli 2011 · Autor: SML · Druckversion Druckversion
17. September 2011
10:00 Uhrbis16:30 Uhr

Veranstaltungsort: im Hörsaalzentrum Technische Universität Dresden,
Bergstraße 64, Eintritt ist frei

Programm:

  • 10.00 Uhr – 10.15 Uhr
    HSZ 02: Begrüßung
    Gerd Nettekoven, Deutsche Krebshilfe e.V., Bonn
    Bürgermeister Martin Seidel, Beigeordneter für Soziales der Stadt Dresden, Professor Dr. med. Martin Bornhäuser, Universitätsklinikum Dresden
  • 10.15 Uhr – 12.15 Uhr
    HSZ 02: Krebs-Patient in Deutschland – Versorgungsstrukturen, Psychoonkologie und Komplementärmedizin

    Wie finde ich den richtigen Arzt? Versorgungsstrukturen im Wandel.
    Gerd Nettekoven, Deutsche Krebshilfe e.V., Bonn

    Brauche ich einen Psychoonkologen? Wenn ja, wofür?
    Dipl.Sozialpädagogin Katrin Mimus, Städtisches Klinikum St. Georg, Leipzig

    Komplementärmedizin: Sinnvolle therapieergänzende Möglichkeiten?
    Dr. med. Jutta Hübner, Universitäres Centrum für Tumorerkrankungen Frankfurt

    Die anschließende Gesprächsrunde wird von der Journalistin Christiane Poertgen moderiert. Als Gäste mit auf dem Podium sind:
    Professor Dr. med. Martin Bornhäuser, Universitätsklinikum Dresden; Karin Meißler, Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V

  • 12.15 Uhr – 13.15 Uhr
    Foyer: Mittagspause
    Ausstellung im Selbsthilfe-Forum, kostenloses Angebot von Speisen und Getränken
  • 13.15 Uhr
    Brustkrebs, Darmkrebs, Leukämien, Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lymphome, HNO-Tumoren, Krebs der Harnblase, Psychoonkologie, soziale Hilfen, Hirntumoren, Hirnmetastasen, Schilddrüsenkrebs, Psychoonkologie, soziale Hilfen
  • 15.45 Uhr – 16.30 Uhr
    Fragen des Tages
    Notieren Sie Ihre Fragen und geben Sie Ihre Notizzettel bis 15.40 Uhr am Informationsstand des PATIENTEN KONGRESS ab. Die Experten werden Ihre Fragen beantworten.
    Moderation: Christiane Poertgen
  • 16.30 Uhr
    Ende der Veranstaltung

Quelle: http://www.patientenkongress.de/uploads/media/Programm_Dresden.pdf

Kategorie: Termine

Erich Grohmann in den Bundesvorstand der Deutschen ILCO gewählt

13. Juli 2011 · Autor: Redaktion · Druckversion Druckversion

Das neugewählte Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen ILCO e.V. Erich Grohmann (61) berichtet von den Aktivitäten der 15 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter der Deutschen ILCO in der Region Bonn/ Rhein-Sieg im Jahr 2010.

„Die Tätigkeiten unserer aktiven Mitglieder waren vielfältig;“ erklärt er: „sie betreuten 2010 insgesamt 13 Kliniken, davon 6 Darmzentren in der Region. Ebenfalls wurden Referate von Ärzten und Pflegepersonal, sowie Fachtagungen zur Fortbildung besucht und ILCO-Infostände bei Veranstaltungen organisiert (rund 220 Stunden).

Insgesamt wurden 847 Patientenbesuche in den Krankenhäusern absolviert und so rund 1200 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.“

Bei Erich Grohmann wurde vor einigen Jahren Darmkrebs festgestellt und nach Operation, Bestrahlungs- und Chemotherapie wurde sein vorübergehender künstliche Darmausgang (Stoma) zurückverlegt. Heute ist er wieder berufstätig und widmet einen großen Teil seiner Freizeit der ehrenamtlichen Arbeit bei der Deutschen ILCO e.V.

Sich Betroffenen anzunehmen, die ein Stoma bekommen oder bereits haben bzw. die an Krebs erkrankt sind, gehört zu den ureigensten Aufgaben der ILCO als gemeinnützige Organisation – also auch unabhängig davon, ob vom Patienten eine Mitgliedschaft angestrebt wird oder nicht. (… weiter lesen auf Rodenkirchen.de)

Kategorie: Stoma-Presseschau

City-BKK-Pleite verunsichert auch Stomaträger

01. Juli 2011 · Autor: CL · Druckversion Druckversion

Die City-BKK schloss zum 1. Juli ihre Türen. Die erste Pleite einer gesetzlichen Krankenkasse die zugleich deutlich machte, wie schlecht die Kassen und ihre Verbände auf diese Situation vorbereitet waren. Auch die bei der City-BKK versicherten Stomaträger sind zum Teil mit der Situation überfordert.

Der Beutel am Bauch ist für Stomaträger fast so wichtig wie die Luft zum Atmen. Ohne Stomaversorgung könnten sie nur sehr schwer die eigenen vier Wände verlassen. Da ist die Verunsicherung groß, wenn die Krankenkasse plötzlich zahlungsunfähig ist. Wer soll jetzt die täglich benötigten Hilfsmittel bezahlen? Ähnlich geht es auch anderen Versicherten, die z.B. Pflegeleistungen in Anspruch nehmen müssen oder auf lebenswichtige Medikamente angewiesen sind.

Tipp zum Krankenkassenwechsel

Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, neue Mitglieder aufzunehmen, unabhängig von ihrem Alter, Krankheit oder Behinderung.

Der einfachste Weg des Kassenwechsels ist der Antrag über das Internet. Alle Kassen bieten auf ihren Internetseiten entsprechende Online-Anträge an.

Geht eine Krankenkasse pleite, haben die Versicherten ein Wahlrecht beim Krankenkassenwechsel. Sie dürfen frei entscheiden, zu welchem Versicherer sie gehen möchten. Allerdings waren einige Kassen dem Ansturm wohl nicht gewachsen und wiesen in den ersten Tagen telefonische und sogar persönliche Anfragen ab. Was von der Tagespresse dankbar aufgegriffen wurde und Betroffene zusätzlich verunsicherte.

Es ist auch verständlich dass Mitarbeiter der City-BKK auf Anfragen ebenfalls kurz angebunden reagierten. Wer ist denn noch motiviert bei der Sache, wenn er bereits die Kündigung auf dem Tisch liegen hat?

Eine verfahrene Situation, in der einige Stomaträger dankbar die Hilfe ihres Stomatherapeuten annahmen. Mit einer Online-Antragsstellung bei der Kasse ihrer Wahl wurde das Problem Kassenwechsel gelöst. Ein Weg, auf dem jede Krankenkasse ihrer gesetzlichen Verpflichtung ohne Probleme nachkommt. Aber auch ein Weg, zu dem nicht jeder Versicherte Zugang hat.

Nach einer aktuellen DPA-Meldung sind immer noch rund 49.000 Versicherte bei der City-BKK registriert. Wer noch keine neue Kasse hat, muss aber keine Probleme bei seiner medizinischen Versorgung befürchten. In einer Übergangsphase behalten die Versichertenkarten bis Ende September ihre volle Gültigkeit. Bis zum 14. Juli können Betroffene noch von ihrem Krankenkassen-Wahlrecht Gebrauch machen. Danach werden sie einer neuen Kasse zugeteilt. Damit ist gewährleistet, dass ärztliche Behandlungen weiter erfolgen und benötigte Medikamente und medizinische Hilfsmittel nicht aus der eigenen Tasche gezahlt werden müssen, bis alle ehemaligen City-BKK-Mitglieder in einer neuen Kasse aufgenommen wurden und ihnen eine neue Krankenkassenkarte ausgestellt ist.

Quellen: Bis zu 49 000 City-BKK-Versicherte ohne neue Kasse, dpa-Meldung vom 29.06.2011 & eigene Recherchen

Kategorie: Soziales

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