Ein flüchtiger Betrachter denkt, da klebt ein Pflaster
07. August 2009 · Autor: CL ·
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Elf Jahre lang quälte er sich mit schweren Darmentzündungen herum, ließ im halbjährlichen Abstand Operationen im Analbereich über sich ergehen und ertrug schlimme Schmerzen. Heute hat der 34-jährige einen künstlichen Darmausgang, ein Dickdarmstoma, und sagt rückblickend: „Wenn ich gewusst hätte, was das für ein Segen ist, hätte ich das viel früher machen lassen.“ Denn ob reisen, Sport treiben oder das Herumtollen mit seinen beiden Kindern: Beeinträchtigt fühlt er sich von dem künstlichen Darmausgang, der eine dauerhafte Verbindung des Darms an die Oberfläche der Haut schafft, absolut nicht.
Doch als Herrn M. mit gerade einmal 16 Jahren angesichts einer langwährenden entzündlichen Darmentzündung von den Ärzten gesagt bekam, dass bei ihm „alles auf ein Stoma rauslaufen wird“, war das für ihn in diesem Alter „eine Horrorvorstellung“. Zumal er eben nicht zu jenen Patienten gehörte, bei denen ein Stoma nur vorübergehend angelegt wird: „Bei 80 Prozent der Patienten kann wieder rückverlegt werden“, sagt Professor Ludger Staib, der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Esslinger Klinikum. Er weiß, dass die Anlage eines Stomas „vom Neugeborenen bis zum Hundertjährigen in Frage kommen kann“. (weiterlesen in der Eßligner Zeitung Online …)
Kategorie: Presseschau
