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Baden, Duschen und Schwimmen mit Stoma

Abbildung: warmes Wasser - birgitH  / pixelio.de

Der Kontakt mit Wasser ist für Stomaversorgungen kein Problem. Basisplatten und Stomabeutel sind so ausgelegt, dass sie selbst in Chlor- und Salzwasser sicher und zuverlässig auf dem Bauch haften.

Die meisten Stomabeutel sind mit einem Aktivkohlefilter ausgestattet, den man vor dem Kontakt mit dem Wasser abkleben sollte. Dazu liegen den Stomabeuteln bei Lieferung kleine Aufkleber bei. Durch das Abkleben kann sich der Filter nicht mit Wasser voll saugen und verstopfen. Die Aufkleber werden nach dem Duschen, Baden oder Schwimmen wieder entfernt, die Filter funktionieren danach weiter wie gewohnt.

Stomabeutel mit Vliesbezug saugen sich im Wasser wie Stoff voll. Stomaträger mit einem zweiteiligen Versorgungssystem wechseln dann meist die nassen Stomabeutel. Die Beutel lassen sich aber auch mit einem Handtuch oder Föhn vorsichtig trocknen. Wen der direkte Kontakt des Plastikbeutels auf der Haut nicht stört, kann man das nasse Vlies auch einfach von den Beutel abziehen.

Schwimmen mit Stoma

Schwimmen wird Stomaträgern als Sportart gerne empfohlen. Beim Schwimmen wird der gesamte Körper gleichmäßig belastet und trainiert, es kommt zu keiner übermäßigen Belastung des Bauchs. Dabei können Stomaträgerinnen ihre Versorgung sehr gut unter Badeanzügen verstecken. Für Stomaträger ist das etwas schwieriger. Wer nicht auf Badeanzüge für Herren wie sie z.B. beim Triathlon verwendet werden umsteigen möchte, kann aber meist mit einer etwas höher geschnittenen Badeshorts seine Stomaversorgung unsichtbar verschwinden lassen.

Duschen und Baden ohne Stomaversorgung

Duschen und Baden ist grundsätzlich auch ohne Stomaversorgung möglich. Allerdings sollte dabei auf rück-fettende und ölige Badezusätze und Duschcremes verzichtet werden, da diese die Haftung der Basisplatten beeinträchtigen kann.