Mediziner setzen auf “Arznei” Sport
12. Mai 2009 · Autor: CL ·
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Sport mit Handicap war ein Themenschwerpunkt eines bundesweiten Sportmedizin-Kongresses in Wiesbaden. Einhellige Meinung der Ärzte aller Fachdisziplinen, die vor rund 180 Teilnehmern referierten: Sport gilt inzwischen als ein Mittel, “das Effekte erzielt, für die Patienten sonst zig Medikamente mit all ihren Nebenwirkungen nehmen müssten”, wie Kardiologe Dr. Albrecht Römer betonte.
Auch Menschen mit künstlichem Darmausgang können Sport unterschiedlichster Art treiben, sei es ein moderates Bauchdeckentraining oder Tauchen. Körperliche Aktivität vermag speziell Stomaträgern aus ihrer Depression herauszuhelfen, in die sie oft nach der Krebsdiagnose und der Ankündigung eines künstlichen Darmausgangs verfallen, wie Koloproktologe Dr. Michael Houf betonte. Zudem helfe Sport, eine Gewichtszunahme zu verhindern, die sich negativ auf das Stoma auswirkt. (weiter zum vollständigen Artikel des Wiesbadener Kuriers vom 11.05.2009)
Kategorie: Leben mit Stoma