Chiron Schutzcreme – Für eine gesunde, stomaumgebende Haut

09. Februar 2009 · Anzeige: Der folgende Artikel ist ein Beitrag von

Die Chiron Schutzcreme von Coloplast pflegt und heilt wirksam die Haut um das Stoma herum, unterstützt ihre Regeneration und schützt vor Reizungen durch Ausscheidungen.

Eine gesunde Haut ist wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Durch die Haftung der Stomaversorgung und durch den ständigen Kontakt mit Stuhl- und Urinresten ist die Haut eines Stomapatienten besonders belastet. Oft braucht sie wirksame Unterstützung.

Chiron Hautschutzcreme von Coloplast

Durch ihre einzigartige Rezeptur schützt die Chiron Schutzcreme vor Hautirritationen durch Körperausscheidungen und mechanischen Belastungen durch die Stomaversorgung. Zudem fördert sie die Abheilung entzündeter Hautareale.

Eine sichere Haftung der Stomaversorgung ermöglicht die pH-neutrale und fettfreie Zusammensetzung der Chiron Schutzcreme. Außerdem ist sie sehr ergiebig. Daher reicht es aus, eine hauchdünne Schicht rückstandsfrei auf die gereinigte Haut aufzutragen. Bevor die neue Versorgung angebracht wird, sollte die Chiron Schutzcreme gut einmassiert werden und einen Moment einziehen.

Die Chiron Schutzcreme ist frei erhältlich und wird bei Bedarf von der Krankenkasse erstattet. Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem Nachversorger oder in Ihrer Apotheke.

Speziell für die Bedürfnisse belasteter Haut entwickelt, bietet die Chiron Schutzcreme spürbar mehr Schutz für die Haut.

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Helfen Stoma-Patienten Deutschland “aus der Krise”?

09. Februar 2009 · Autor: HM ·
Das silberne Sparschwein

Neuerdings werden sogar “Krisen” benutzt, um verunsicherte Menschen unter Druck zu setzen. Patienten, die z.B. wegen Inkontinenz oder wegen eines Stomas (künstlicher Darmausgang) regelmäßig “zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel” benötigen waren bis dato bei Sanitätshäusern oder Homecare-Unternehmen gern gesehene Kunden. Musste doch nur alle paar Monate einen Sendung an sie ausgeliefert werden, und das bei ordentlich kalkulierten Preisen. Das hat auch der Gesetzgeber gemerkt. Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) forderte er die Kassen auf, durch Ausschreibungen oder Pauschalverträge zur Kostensenkung beizutragen. Soweit so gut. Schließlich zahlen wir alle Krankenkassenbeiträge und profitieren von Kosteneinsparungen.

Aber es gibt (zum Glück) nicht nur eine Sorte Einheitskatheter oder einen Standardstomabeutel. Gerade wenn es um den Tabubereich “Ausscheidungen” geht, ist es wichtig, passende, hautverträgliche und gut hantierbare Systeme zu finden, nicht zuletzt, um Folgeschäden zu vermeiden. Dieses Auswahlrecht blieb vom Gesetzgeber unangetastet. Seit einigen Jahren gibt es dafür Festbeträge, je nach System, aber für alle Anbieter gültig, unabhängig von Hersteller oder Marke. Weil es Unterschiede zwischen den Produkten gibt oder auch weil es vom Verhandlungsgeschick der Einkäufer abhängt, räumt nicht jeder Hersteller jeder Vertriebsfirma den gleichen Rabatt auf diese Einheitspreise ein. Entsprechend unterschiedlich können die Händlerspannen sein.

Das kann ungeahnte Folgen haben: Weil eine Stomatherapeutin von einem Arbeitgeber wechselte, der an Coloplast-Produkten gut verdiente, zu einem anderen, der mit der Firma Hollister besser verhandelt hatte, setzte sie ihre Kundin massiv unter Druck und verlangte von ihr, ebenfalls zu wechseln. Aber nicht mit dem Preisargument oder weil die Produkte besser sein sollten, sondern (wörtlich) “weil die Firma A (Coloplast) im Ausland produziert, die Firma B (Hollister) aber in Deutschland. Bei den Krisenzeiten, die uns bevorstehen, helfen Sie so mit, deutsche Arbeitsplätze zu erhalten”. Dabei ist Coloplast im Ursprung ein dänisches (EU-) Familienunternehmen und Hollister wirbt im Internet für seine Hauptproduktionsstätten in Illinois und Idaho/USA. Von angeblichen “Lieferschwierigkeiten” für bestimmte Produkte wusste die Firma Coloplast auf Anfrage nichts …

Anmerkung: Eigentlich halte ich viel von Datenschutz. Aber in diesem Fall schmerzt es mich, dass ich gebeten wurde, ausnahmsweise nicht Roß und Reiter zu nennen wie es beim “Silbernen Sparschwein” die Regel ist. Schließlich sollen alle wissen, wer – aus welchen Gründen auch immer – mehr Energie darauf verwendet, sich Argumente auszudenken, wie man Antragstellern einen berechtigten Wunsch verweigern kann statt darauf, ein durch Krankheit oder Behinderung ohnehin erschwertes Leben erträglich(er) zu machen. Manchmal ist es wohl das Gefühl, Macht ausüben zu können, manchmal voraus eilender Gehorsam gegenüber Vorgesetzten oder Karrierestreben, manchmal Unkenntnis der relevanten Gesetze und Vorschriften und manchmal auch ganz einfach Bequemlichkeit. Vielleicht erkennt er – oder besser sie – sich auch ohne Namensnennung hier wieder. Den anderen sei es eine Mahnung nicht ebenfalls mit Lügen und falschen Argumenten in das aktuelle “Krisen”-Gerede einzustimmen.

Kategorie: Gesundheitspolitik

 

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