GHD kauft FOR LIFE

19. April 2008 · Autor: CL ·

Bereits Ende Februar 2008 wurde die FOR LIFE GmbH von einem Tochterunternehmen der GesundHeits GmbH Deutschland (GHD) übernommen. Der bekannte Hersteller von Produkten zur Stomaversorgung integriert sich damit in das seit 1.1.2008 bundesweit tätige Patientenversorgungsnetzwerk, das aus einer Hand Homecare-Versorgung, Arzneimittelversorgung und Reha- und Orthopädietechnik anbietet.

GHD kauft FOR LIFE

Die GHD, der auch die SANLOG Nord und die SANLOG Süd GmbH sowie ein eigener Logistiker angehören, wird in der Homecare-Branche aufmerksam beobachtet. Mit der Unternehmensgruppe tritt ein schnell wachsender Mitbewerber in den Markt ein, von dem zukünftig eine erhebliche Marktmacht in der Homecare-Versorgung erwartet wird. Wie die Financial Times Deutschland berichtet plant die GHD in absehbarer Zeit mehr als 20 Unternehmensübernahmen und die Aufstockung der Mitarbeiterzahl von jetzt rund 900 auf 3500 Mitarbeiter bis Ende 2009. Unterstützt wird sie dabei von dem Finanzinvestor Barclays Private Equity, der laut unbestätigten Angaben mit einen dreistelligen Millionenbetrag an der Unternehmensgruppe beteiligt ist.

Mit der Übernahme von FOR LIFE steigt die GHD in den Herstellersektor ein. FOR LIFE bietet mit den Stomocur-Produkten eine breite Palette von Stomaversorgungssystemen. Darüber hinaus ist der Hersteller aus Berlin dafür bekannt, mit individuellen Sonderanfertigungen auch in schwierigen Situation eine zuverlässige Stomaversorgung zu ermöglichen. Eine eigene Entwicklungsabteilung und zwei Produktionswerke sowie Kunden in mehr als 30 Ländern zeugen von der erfolgreichen Geschichte des Unternehmens.

“Mit dem Beitritt zur GHD GesundHeits GmbH wird FOR LIFE seine Entwicklung fortsetzen können und sein ganzes Potential noch wirksamer zur Geltung bringen. Dadurch werden wir fähig sein, die erreichte Versorgungs- und Produktqualität weiter zu erhöhen. FOR LIFE wird auch in Zukunft für Stomaträgerinnen und -träger ein zuverlässiger Partner bleiben und der Verantwortung als Lieferant von hochwertigen Medizinprodukten gerecht werden.” so Karl-Thomas Brie, Geschäftsführer der FOR LIFE GmbH gegenüber Stoma-Welt.de.

Kategorie: Pflegeexperten Stoma

Wohin mit nicht mehr benötigten Stomaartikeln?

13. April 2008 · Autor: CL ·

Oft wird ein Stoma nur vorübergehend für wenige Wochen oder Monate angelegt. Nach der Rückverlegung sind meist noch angebrochene Packungen verschiedener Stomaartikel übrig, die von dem ehemaligen Stomaträger nicht mehr benötigt werden. Zum Wegwerfen sind diese allerdings viel zu Schade und sollten auf keinen Fall einfach im Müll landen.

Sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und in der Schweiz gibt es Anlaufstellen, die nicht mehr benötigte Stomaartikel sammeln. Sie leiten die Artikel an Organisationen weiter, die damit Stomaträger in Ländern unterstützen, in denen Stomaversorgungen aufgrund der oft schlechten sozialen Infrastruktur unerschwinglich teuer oder gar nicht zu bekommen sind. (weiterlesen…)

Kategorie: Stomaträger helfen Stomaträgern

7. Bundes-Urostomie-Tagung in Nieder-Olm (bei Mainz)

08. April 2008 · Autor: CL ·
25. April 2008 Uhrbis26. April 2008 Uhr

Wissenwertes zu künstlichen Harnableitungen nach Blasenverlust

Bereits zum 7. Mal findet die Bundes-Urostomie-Tagung der Deutschen ILCO e.V. statt. Alle drei Jahre treffen sich Urostomieträger (Träger einer künstlichen Harnableitung), deren Angehörige, ILCO Mitarbeiter, Fachleute und Interessierte, um sich rund um das Thema Urostomie zu informieren:

7. Bundes-Urostomie-Tagung in Nieder-Olm bei Mainz

Quelle: Deutsche ILCO e.V.

Kategorie: Termine

Arzt-Patienten-Seminar CED: Diagnostik, Behandlung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Inkontinenz

04. Februar 2008 · Autor: CL ·
19. April 2008
09:30 Uhrbis14:30 Uhr

Im Rahmen der 17. Jahrestagung der Gesellschaft für Gastroenterologie in Nordrhein-Westfalen am 18. und 19. April 2008 in Bottrop veranstaltet der DCCV e.V. am Samstag im Kulturzentrum August-Everding in Bottrop ein Arzt-Patienten-Seminar. Thema der Veranstaltung sind Diagnostik, Behandlung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Inkontinenz bei einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn.

Wenn die Medikamente nicht mehr ausreichend wirksam sind, muss operiert werden – oder ist es evtl. auch sinnvoll, früh zu operieren? Müssen kranke Teile des Darms großzügig wie beim „Krebs“ entfernt werden, oder ist es besser, so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig rauszuschneiden? Kommt mein Durchfall vielleicht gar nicht von einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung sondern habe ich vielleicht eine Nahrungsmittel-Allergie oder –Unverträglichkeit und wo ist überhaupt der Unterschied? Was kann man tun, wenn der Durchfall einfach nicht aufhört und ich inkontinent werde? Kann ich durch eine Operation inkontinent werden? Diese und weitere Fragen sowie die aktuellen Neuerungen werden von Experten diskutiert.

Das vollständige Programm kann online unter folgendem Link abgerufen werden: Programm des Arzt-Patienten-Seminars.

Kategorie: Termine

 

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